Wie alles anders bleibt. Geschichten aus Ostdeutschland.

Bleibt alles anders?

Seit ihrem Bestseller »Zonenkinder« hat sich Jana Hensel so intensiv wie kaum jemand anderes in vielen Reportagen, Essays, Interviews und Porträts mit Ostdeutschland und seinen Menschen beschäftigt. Die Texte in diesem Buch sind gesammelte Geschichten aus Ostdeutschland, die zwischen 2003 und 2019 für unterschiedliche Zeitungen und Zeitschriften entstanden.

Es geht um Politik und Liebe, um Angela Merkel, Robert Enke und warum Sigmund Jähn kein Held ist, um eigene Erfahrungen und fremde Blicke, kurzum: um zentrale Fragen der ostdeutschen Gesellschaft. Wo stehen wir im 30. Jahr der Wiedervereinigung? Wie wurden die Ostdeutschen zu denen, die sie heute sind? Jana Hensel zeichnet das vielfältige und lebendige Psychogramm einer Gesellschaft, deren einzige Konstante der Wandel ist und für die der Bruch zur grundlegenden Erfahrung wurde.

Jochen Wegner von der Wochenzeitung Die Zeit sagt über Jana Hensel, sie sei eine der wichtigsten Stimmen des Ostens und hätte seine Sicht auf Deutschland grundlegend verändert. Das ist eine erfreuliche Wirkung von Literatur.

Persönlich, engagiert, kundig: Wie keine andere schreibt Jana Hensel über die ostdeutsche Gesellschaft. Ein interessantes lesenswertes Buch, ganz besonders auch für diejenigen, die den Osten nicht oder nur wenig kennen.

Wolfgang Hoffmann